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Dishonored 2
90
Dishonored 2 – Ein schwerer Start

Wenn man in den letzten Jahren als PC-Spieler ein Problem besonders ertragen muss, dann sind es wohl mittelprächtig bis absurd schlecht optimierte PC-Ports von AAA-Spielen. Neben Batman: Arkham Knight, Just Cause 3 und HITMAN, um nur mal einige zu nennen, reiht sich auch Dishonored 2 in die Riege dieser Frechheiten ein.

Den Release von Dishonored 2 als „holprig“ zu bezeichnen wäre noch sehr nett gesagt, von der Performancekatastrophe bis hin zum langsamen Patchsupport um genau diese Probleme zu beheben hat sich Arkane Studios diesbezüglich nicht grade mit Ruhm bekleckert. Was schade ist, denn Dishonored 2 macht ansonsten quasi alles besser als sein schon großartiger Vorgänger.

Technische Aspekte – Wie läuft’s?

Etwas mehr als zwei Monate dauerte es bis Dishonored 2 seinen finalen (?) Performancepatch bekam, zeitgleich mit der Einführung der selbst einstellbaren Schwierigkeitsgrad. Das Spiel läuft in der Zwischenzeit ganz vernünftig, auf meinem PC (i7-2600K, GTX 980, 16 GB RAM) hatte ich auf der Einstellung „Sehr hoch“ in den meisten Missionen zwischen 60-100 Bilder pro Sekunde. Nur Mission 7 fällt hier etwas aus dem Muster was aber auf eine dort vorhandene Spielmechanik zurückgeführt werden kann. Dort fiel die Bildrate gerne mal auf knapp über 30. Anmerkung am Rande: Bei einer lauten Spielweise kann es stellenweise auch zu Bildeinbrüchen kommen, außerdem kann die Performance von PC zu PC variieren.

Ein Problem was mir jedoch viel mehr auf die Nerven ging waren Abstürze zu Beginn von Mission 3, welche allerding nur zweimal auftraten, und das komplette Einfrieren des Spiels in Mission 8 welches ich nur durch einen Neustart des PCs lösen konnte. Wäre nicht so schlimm gewesen, wenn es nur einmal passiert wäre, aber es passierte dreimal und ich durfte jedes Mal den PC neu starten.

Ich möchte hier nochmal festhalten das die Anzahl der Probleme von PC zu PC variieren kann. Ein Freund von mir hatte beispielsweise gar keine Abstürze, dafür aber Bildeinbrüche in Mission 5, welche ich wiederum nicht hatte. Technisch also immer noch nicht perfekt, aber ertragbar.

Mehr Möglichkeiten, Fähigkeiten, und noch viel mehr

Spielerisch bietet Dishonored 2 alles was der erste Teil auch schon bot in einer noch besseren Ausführung. Dank Emily als neuer spielbarer Charakter mit eigenen Fähigkeiten, neuen Pfeiltypen sowie zwei neuen Gegnerarten und der Möglichkeit im NewGame+ die Fähigkeiten beider Charaktere gleichzeitig zu nutzen ist mehr als genug Umfang gegeben. Emilys Fähigkeiten erweitern das vorhandene Repertoire auf sinnvolle Art und Weise und eröffnen ganz neue Wege eine Mission zu erfüllen. Die KI wurde auch überarbeitet, was bedeutet, dass sie bei mir deutlich weniger Aussetzer hatten als im ersten Teil, dafür aber auch extreme. Von durch die Wand gesehen werden bis hin zum gar nicht gesehen werden war alles dabei, und das meiste davon geschah in Mission 8, die Male wo das passierte können aber an einer Hand abgezählt werden.

Und noch eine kleine Warnung: Solltet ihr planen das Spiel ohne jemanden zu töten durchzuspielen, platziert bewusstlose Personen, wenn möglich, nicht an einer erhöhten Position. Beim Laden des Spielstands kann es passieren das diese Personen runterfallen und mit etwas Pech sterben, was einem dann als Kill angerechnet wird.

Während es im ersten Dishonored nur in zwei Missionen eine Art „Vor-Level“ gab, welches gleich zweimal genutzt wurde, besitzt jetzt jede Mission ein eigenes Level bevor man das Level mit dem eigentlichen Ziel erreicht, teilweise sogar mit mehreren Ebenen. Diese besitzen teilweise den Umfang einer ganzen Mission und beinhalten außerdem die Schwarzmärkte, bei denen man seine Waffen und Ausrüstung verbessern und Munition kaufen kann. Allerdings fühlen sich diese Schwarzmärkte für mich wie eine unnötige Verkomplizierung der Werkstatt des ersten Teils an, vor allem da auch Dishonored 2 eine kleine Hub-World besitzt in der man sicherlich recht leicht eine solche Werkstatt hätte platzieren können. Zudem geht dank der Schwarzmärke auch das Ressourcenmanagement flöten, da man in der Theorie einfach seine Munition verballern kann und sich anschließend neue kauft. Allerdings kann ich die Entscheidung Schwarzmärkte einzuführen insofern nachvollziehen, dass man sich diesbezüglich an etwas Neuem versuchen wollte. Unabhängig davon sind diese Level aber gut designt und geben Einem oft alternative Routen um zum Ziel-Level zu gelangen. Einige haben sogar Level-spezifische Features welche zusätzliche Abwechslung bringen, vor allem die zweite Hälfte von Mission 4 und Mission 7 stechen sehr positiv heraus. Wer sich in den Leveln vom ersten Teil wohl gefühlt hat wird dies auch hier tun.

Stilsicher wie eh und je

Zu guter Letzt noch ein Wort zu der Art wie sich das Spiel präsentiert. Es ist schön nach den grauen und tristen Dunwall mit Karnaca eine etwas farbenfrohere Stadt zu sehen, denn schon wie im ersten Teil ist Dishonored 2 sehr stilsicher, aber dabei ein gutes Stück organischer. Diese Stilsicherheit zeigt sich aber nicht nur in den Level, sondern sogar im Pausen-Menü, im Startbildschrim und auch in der Art wie einem die lesbaren Texte präsentiert werden. Schon der erste Teil hatte wunderbar gemachte Menüs, aber Dishonored 2 legt noch mal eine Schippe drauf und ist vermutlich eins der besten Beispiele wie man Spielwelt und Menüdesgin miteinander verschmelzen lassen kann.

Ein Fazit

Dishonored 2 ist ein Spiel welches das harte Schicksal vieler großer Spiele der letzten Jahre auf dem PC teilte, nämlich wenig optimiert ein paar Monate zu früh veröffentlicht zu werden. Jetzt, knapp drei Monate nach Release, wo das Spiel in einem spielbaren Zustand ist, sollte man sich wirklich die Frage stellen ob es notwendig war den Zorn so vieler Spieler auf sich zu ziehen. Denn auch wenn Dishonored 2 technisch eine Katastrophe war, spielerisch ist es ein wunderbares Produkt.

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